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| 28. 02. 2017 | Der Umsatz der UPB-Holding hat im vergangenen Jahr 142 Millionen Euro erreicht und ist somit der größte in der Geschichte

Das Umsatzwachstum von 31% wurde durch eine stabilen Geschäftsentwicklung auf den Exportmärkten, der Umsetzung von technisch hochkomplizierten Projekten, der Entwicklung neuer Produkte und der Ausnutzung des Synergieeffekts zwischen den verschiedenen Geschäftsgruppen der Holding erzielt.


„Gemeinsam konnte das UPB-Team eine neue Entwicklungsstufe sowohl im Hinblick auf die technischen Möglichkeiten, als auch in Bezug auf die Kapazität erreichen. Dies ermöglicht einen stabilen Blick in die Zukunft“, bewertet UPB-Vorstandsvorsitzender Dainis Bērziņš den Erfolg im vergangenen Jahr.


Ein kräftiges Umsatzwachstum zeigte sich letztes Jahr auf den Exportmärkten, vor allem in Skandinavien, wo immer die Nachfrage nach den einheitlichen Lösungen im Skelett- und Fassadenbau steigt. Im vergangenen Jahr wurde eine Reihe derartiger Projekte umgesetzt. Die größten davon sind Sorkedalsveien –  eine Büro- und Wohnanlage in Oslo, Norwegen, und Blenda – ein Bürogebäude in Göteborg, Schweden. Darüber hinaus wird die Kompetenz von UPB auch bei der Umsetzung der grünen und nachhaltigen Projekte geschätzt, einschließlich der Zertifizierungssysteme BREEAM und LEED. Fast die Hälfte der 2016 ausgeführten Projekte entspricht einem der umweltfreundlichen oder nachhaltigen Systeme.


Zur Risikostreuung wurde im letzten Jahr an der strategischen Erschließung neuer Exportmärkte gearbeitet. Begonnen wurde mit den Arbeiten an den ersten Glasfassaden-Projekten in Irland; während die in der Maschinenbaufabrik entwickelten Produkte in Länder wie die USA, Italien, Ägypten, China, Peru, Chile, Serbien, Vietnam und Bulgarien exportiert wurden. In Deutschland verzeichnete die UPB GmbH im letztes Jahr stabile Ergebnisse bei Verkauf und Wartung von in Lettland hergestellten Blockheizkraftwerken.


Im Oktober des vergangenen Jahres gründete UPB eine Zweigniederlassung in Aserbaidschan und begann mit der Planung eines Flugzeughangars am Flughafen Baku. Die hohen Anforderungen an Erdbebensicherheit, Windlast und Brandsicherheit des Hangars mit einer Fläche von 8046 m2 machen diese Stahlkonstruktion zu einem der bisher kompliziertesten Bauobjekte. UPB wird auch den Bau des Flugzeughangars sicherstellen.


2016 wurden auf dem lettischen Markt eine Reihe von industriellen Großprojekten umgesetzt. In der Region Brocēni wurde das größte Biomasse-BHKW in der Region Kurzeme mit einer elektrischen Leistung in Höhe von 3,98 MW und thermischen Leistung in Höhe von 16,6 MW gebaut. Dieses Projekt wurde schlüsselfertig umgesetzt: UPB verantwortete den gesamten Projektzyklus, einschließlich der Planung und Installation von ingenieurtechnischen Systemen, Gebäude- und Energietechniken. Das Prinzip der schlüsselfertigen Übergabe bietet Vorteile hinsichtlich der Bauzeit und Kostenminderung, auch konzentriert es die Verantwortung in einer Hand. UPB wird auch die gesamte Wartung des BHKW sicherstellen, wodurch mit der Serviceleistung für BHKW-Module das Leistungsspektrum von UPB erweitert wird.


Darüber hinaus wurde von UPB letztes Jahr ein Metallverarbeitung- und Maschinenbau-Cluster erfolgreich abgeschlossen, das zurzeit einen erheblichen Anteil am Gesamtumsatz von UPB ausmacht. Eines der bemerkenswertesten Projekte auf lokaler Ebene ist die Planung, Herstellung und Montage des Lastenaufzugs in der Lettischen Nationaloper und Ballett. Die Hubkraft des Lifts beträgt 30 Tonnen.


Im vergangenen Jahr wurden weitere Investition in die innovativen technologischen Lösungen getätigt. Mit Hilfe einer Programmierschnittstelle (Open API) entwickelte das Ingenieurteam von UPB Erweiterungen der Software (Plug-in) für die äußerst fortgeschrittene Planungssoftware TEKLA. Diese Lösungen ermöglichen eine verbundene Planung der Stahl-, Beton- und Glaskonstruktionen auf einer Ebene in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Bauinformationsmodellierung (BIM), die bisher noch nie zuvor in der Welt angeboten wurde. Diese Optimierung und Integrierung der Planungsprozesse anhand des Geschäftsprozesses von UPB unterstützen das Informationssystem, wie auch die ständige Modernisierung der Produktionsinfrastruktur die UPB-Holding überzeugend in die Richtung der Konzeption Industrie 4.0 führt.


Die UPB-Holding fördert weiterhin Bildungs-, Sport- und Kulturprogramme. UPB hat im Rahmen des Bildungsprogramms mit Stipendien und der Unterrichtsgebühr bisher bereits 140 Studenten und Schüler unterstützt. Die enge Zusammenarbeit mit der Schule für Ingenieurwissenschaften der Technischen Universität Riga wurde auch im vergangenen Jahr fortgesetzt.

 

Die UPB-Holding gehört zu den führenden Industriekonzernen in Lettland, die seit mehr als 25 Jahren erfolgreich auf dem lettischen Markt und im Ausland tätig ist. Die wichtigsten Tätigkeitsbereiche von UPB sind Planung, Herstellung, Baubetrieb, Montage, Handel und Service. Die Holding verfügt über ein Netz von Betriebsstätten mit einer Gesamtproduktionsfläche von 60 000 Quadratmetern, die sich über das ganze Staatsgebiet Lettlands verteilen. UPB beschäftigt derzeit mehr als 1 500 Mitarbeiter. Zum Konzern gehören Gesellschaften und Zweigniederlassungen in Lettland, Schweden, Großbritannien, Norwegen, Dänemark, Island, Deutschland, der Schweiz, Weißrussland und Aserbaidschan. Das langjährige und stabile Wachstum der Holding basiert auf der Synergie zwischen den Holdinggesellschaften, einer innovative Herangehensweise und Qualität.

 
 
 
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