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| 27. 08. 2015 | RK Metals erschließt neue Marktnischen

"Man könnte sagen, das für das Unternehmen in diesem Jahr eine neue Ära beginnt, die durch die Unterstützung der Lettischen Agentur für Investitionen und Entwicklung sowie dem norwegischen Norway Grant möglich gemacht wird. Mit ihrer Hilfe wurden Anlagen wie ein Messgerät für 3D-Koordinaten, mit dem man geometrische Abweichungen und Formen messen kann, und andere neue Anlagen für die Metallverarbeitung angeschafft," so Vorstandsmitglied der SIA RK Metals Artjoms Fokejevs. Er erklärt, dass das Unternehmen innerhalb von zwei Jahren ein Team von ingenieurtechnischen Experten gebildet hat, das sowohl für die Maschinenbaubranche als auch für Privatkunden ingenieurtechnische Leistungen anbietet. So wächst ebenfalls der Nettoumsatz des gesamten Unternehmens.
 
Es begann mit Bauelementen
 
"Ausgangspunkt und Basis des Unternehmens ist die Herstellung der für den Bau benötigten Metallteile für den Mutterkonzern a/s UPB, was immer noch den größten Teil aller Aufträge ausmacht“, erläutert A. Fokejevs. Er fügt hinzu, dass der Anteil von Bauelementen (vor allem für Fassaden) an der Gesamtproduktion nach und nach zurückgeht, denn es werden mehrere neue Produktgruppen entwickelt. "Früher konnten wir nur herstellen, was andere entwickelt haben, doch heute können wir sowohl eigene als auch Projekte anderer Ingenieure realisieren“, betont A. Fokejevs. Er erklärt, dass das Unternehmen momentan in der Lage ist technische Lösungen für Wärmelasten und Windlasten aller Elemente auszuarbeiten, was früher nicht möglich war.
 
Maschinenbauteile
 
Das zweite Geschäftsfeld von RK Metals sind Konstruktionen und Teile für den Maschinenbau, in dem das Unternehmen laut A. Fokejevs seit 2015 ernsthaft tätig ist. Auf die Frage, warum diese Branche nicht früher gefördert wurde, meint er: "Weil es nicht die geeigneten Messgeräte gab, die wir erst dieses Jahr gekauft haben." Er weist darauf hin, dass bei der Arbeit mit Maschinenbauteilen und vor allem in der Konstruktionsbranche es sehr wichtig ist nicht nur herstellen zu können, sondern auch in der Lage zu sein die geometrische Präzision der Produktion zu überprüfen. "Wir liefern verschiedene Teile an diverse Unternehmen, darunter auch an in Lettland tätige Firmen, zum Beispiel an das in Ventspils ansässige Unternehmen Butcher Municipal“, so A. Fokejevs. Er fügt hinzu, dass die neuen Tätigkeitsfelder auch den Gesamt-Nettoumsatz des Unternehmens wachsen lassen.
 
Produktion für Ölplattformen
 
Eine weiteres vergleichsweise neues Tätigkeitsfeld sind Teile für Ölplattformen. "Das erste Produkt in dieser Branche waren Container mit individuellen Maßen, in denen bestimmte Knotenpunkte wie Pump- oder Kraftwerke untergebracht sind“, erklärt A. Fokejevs. Er ergänzt zudem, dass mit der Öl- und Gasgewinnung unter dem Meeresgrund die Nachfrage für solche Plattformen und dessen Ausstattung nur wachsen kann. "Wir arbeiten mit ingenieurtechnischen Unternehmen zusammen, die ihre eigenen Technologien anbieten, aber keine Möglichkeit haben diese zu produzieren, sowie mit Firmen, die die Plattformen selbst herstellen, aber nicht die notwendigen ergänzenden Teile," so zur Frage, wer zum Kundenkreis des Unternehmens gehört. Bis jetzt sind insgesamt fast zwanzig solcher individuellen Container hergestellt worden. Momentan plant das Unternehmen durch diese Erfahrung die Erweiterung auf Löschausrüstung. "Momentan arbeiten wir mit Fachplanern für Feuerwehrtechnologie zusammen, um auch eigene Technologien und Produkte anbieten zu können“, so A. Fokejevs.
 
Erschließung einer neuen Marktnische
 
Obwohl die Auftragsproduktion nicht schlecht ist, hat das Unternehmen sich ein Ziel gesetzt: Mit eigener Produktion auf den Markt gehen. "Das erste dieser Produkte hat sich schon herauskristallisiert: Zweischalengreifer für Baubagger sowie Forstwirtschaft- und Holztransportgeräte, „ so A. Fokejevs zu den Zukunftsplänen. Er fügt hinzu, dass die Idee durch den Auftrag einer niederländischen Firma für die technische Entwicklung und Produktion eines Zweischalengreifers entstanden ist. "Die Spuren der Greifers verloren sich irgendwo in Afrika, doch zur gleichen Zeit kamen wir zu dem Schluss, dass wir Produkte solcher Art erfolgreich herstellen können." Er erklärt auch, dass es keinen bestimmten Zielmarkt gibt und deshalb sowohl für den Heimatmarkt als auch für ausländische Kunden produziert wird. "Deutsche Qualität zu lettischen Preisen, zudem offen für jegliche Neuheiten“, so antwortet A. Fokejevs auf die Frage, worin sich diese Zweischalengreifer von der Konkurrenz unterscheiden. Seiner Meinung nach ist die Richtung vielversprechend, und der erste Schritt ist gerade erst gemacht worden. Das Team von Konstrukteuren und ingenieurtechnischen Spezialisten erlaubt es, die jeweilige Technologie und die dazugehörige Anlage auszuarbeiten. "Abgesehen von den Greifern wurde auch ein Automatisierungsprojekt für eine Gipsverarbeitungsfabrik, und zwar die Zufuhr von Gipsklumpen an die Säge, ausgearbeitet. Die Lösung hat sich bestens bewährt und das heißt, dass wir auf diesem Level erfolgreich arbeiten können“, meint Fokejevs. Er betont, dass der größte Mehrwert nicht in der Herstellung bereits fertiger, von anderen ausgearbeiteter Produkte liegt, sondern in der Entwicklung von speziellen Lösungen und Produkten, die man zudem selbst herstellt. "Teile werden zu Tausenden und Millionen Exemplaren hergestellt, und die Auftraggeber suchen oft Hersteller, die diese zu einem möglichst niedrigen Preis produzieren“, meint Fokejevs zur Frage, warum die Ausarbeitung von ingenieurtechnischen Lösungen im Vordergrund steht. Er erklärt auch, dass dies keine leichte Marktnische ist, in der besonders in den alten EU-Ländern starke Konkurrenz herrscht, die aber in Osteuropa nicht so ausgeprägt ist. "Wenn wir schon in der Lage waren nicht nur mechanische, sondern auch elektronische Lösungen auszuarbeiten, dann macht das Hoffnung." meint Fokejevs. Obwohl es kein großes Projekt ist, gebe es die Überzeugung, dass das Unternehmen fähig ist Projekte auf diesem Niveau zu realisieren. RK Metāls akquiriert neue Kunden sowohl über das Kontaktnetzwerk des Mutterkonzerns A/S UPB als auch durch die Teilnahme an Handelsmissionen, die von der Lettischen Agentur für Investitionen und Entwicklung organisiert werden, und den Besuch von verschiedenen Jahresmessen der Branche.
 
Maris Kirsons
Quelle: Dienas Bizness

 
 
 
 
 
 
 
 
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