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| 14. 04. 2015 | Energieaudits seien eine formelle Forderung

Die Forderung Energieaudits durchzuführen ist eher bürokratischer Natur, da die normativen Grundlagen fehlen

 

Die vom Wirtschaftsministerium erstellte Liste von Unternehmen, die bis zum Ende des Jahres ein Energieaudit durchführen müssen, ist oberflächlich angefertigt worden, in diesem befinden sich sogar insolvente Unternehmen. Darüber hinaus sind die normativen Dokumente zur Durchführung der europäischen Richtlinie nicht vollständig entwickelt worden, geben die von Dienas Bizness befragten Unternehmer an. Niemand ist gegen Energieeffizienz, doch es gibt keine Garantie, dass Unternehmen, die das Sparen in der Praxis umgesetzt haben, auch den formalen Anforderungen entsprechen werden.

 

Prozess wird zertifiziert
In der vom Wirtschaftsministerium veröffentlichten Liste befindet sich auch die Aktiengesellschaft UPB. „Es wäre gut zu klären, ob damit das Unternehmen als eine wirtschaftliche Einheit gemeint ist oder ob diese Bedingung auch für alle Tochterunternehmen gilt,“ so Dainis Berzins, Vorstandsvorsitzender von UPB. Ausgehend von den verfügbaren Erläuterungen gilt die Forderung nur für das Mutterunternehmen und nicht für die Produktionsstätten der Holding. Die derzeitigen Vorschriften sehen vor, dass Unternehmen, die ein zertifiziertes Energie- oder Umweltmanagementsystem eingeführt haben, vom Energieaudit befreit werden. In der UPB und den meisten Unternehmen der Holding ist das Umweltmanagementsystem ISO 14001:2005 eingeführt und unabhängig von den Anforderungen der Rechtsvorschriften wird geplant, dieses auch in allen anderen Einheiten einzuführen sowie es im Bericht an das Wirtschaftsministerium anzugeben. Das Unternehmen verfügt über die für die Durchführung von Energieaudits notwendige Ausrüstung und qualifiziertes Fachpersonal, die zurzeit den Zertifizierungsprozess von Energieauditoren durchlaufen, weshalb es keine Schwierigkeiten gibt, die Forderung des Ministeriums zu erfüllen. Allerdings betont Dainis Berzins, dass das Regelwerk in Bezug auf die Umsetzung der EU-Energierichtlinie noch nicht vollständig entwickelt worden ist – es ist nur eine Liste von Betrieben veröffentlicht worden. „Auch die Methoden für die Durchführung des Energieaudits und die Aufnahme von Daten werden erst noch ausgearbeitet. Die Frist für die Energieaudits ist das Ende des Jahres, zurzeit gelten die zuvor verabschiedeten normativen Dokumente, die bald durch neue ersetzt werden sollen. Wenn wir aber die aktuellen Anforderungen jetzt erfüllen und einen Bericht erstellen würden, ist es möglich, dass am Ende des Jahres bereits andere Normativen in Kraft sein werden, und es wird erforderlich sein, Änderungen vorzunehmen,“ erklärt er.

 

Es wird bereits gespart
Regionales Krankenhaus Liepāja hat ein Energieaudit bereits durchgeführt, da es eine der Voraussetzungen war, um Mittel aus dem Finanzinstrumenten gegen Klimawandel für ein Projekt zu erhalten, in dessen Rahmen im letzten Jahr die Außenwände des Hauptgebäudes des Krankenhauses isoliert und Fensterscheiben ausgetauscht wurden. Somit erhielt das Krankenhaus einen Energieausweis für fünf Jahre, so der Vorstandsmitglied des Krankenhauses Andris Vistins. „Die Durchführung eines Energieaudits erfordert natürlich einige Mittel, aber im letzten Winter haben wir im Vergleich zum Winter davor für Wärme ca. 25 % weniger bezahlt,“ so Vistins. Zugleich gibt er zu, dass die Heizkosten über mehrere Jahre verglichen werden sollten, um einen genaueren Ersparnis zu ermitteln, vor allem, wenn man berücksichtigt, dass dieser Winter relativ warm war. Unabhängig von den Anforderungen der Rechtsvorschriften ist die Energieeffizienz auch für UPB schon seit vielen Jahren eine der Prioritäten. Regelmäßig werden Daten über den Verbrauch von Kraftstoff, Gas, Strom und anderen Ressourcen sowie deren Kosten ausgewertet. Infolgedessen wird sowohl Modernisierung von Produktionsanlagen und Transport, als auch Prozessoptimierung durchgeführt. In allen Holdingeinheiten wird an die Energieeinsparung in Gebäuden gedacht, z. B. durch die Sicherstellung der Effizienz von Lüftungssystemen und der Optimierung des Wärme- und Stromverbrauchs, die bereits im Projekt integriert wird; an älteren Gebäuden wird technische Modernisierung vorgenommen. „Der Prozess ist kontinuierlich, da sich die Technik im Laufe der Zeit ändert. Vor ein paar Jahren haben wir berechnet, dass die Einführung von LED-Lampen nicht rentabel ist, jetzt ist die Situation anders und wir überlegen uns alle Lampen auszutauschen,“ erklärt Dainis Berzins. In den Produktionsstätten der Holding werden an den großen Toren der Werke Luftschleier installiert, durch die die hergestellten Bauprodukte geliefert werden. Deren Effektivität ist nicht wirklich in Zahlen messbar, aber durch diese Luftschleier kann man die Wärme im Inneren behalten und sie hindert den Einlass kalter Luft, dadurch werden auch die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter verbessert. Auch beim Erwerb neuer Produktionsanlagen wird deren Energiegehalt berücksichtigt. Zum Beispiel wird für die Produktionsstätte von „RK metals“ eine Laserschneidanlage der neuesten Generation erworben werden, die im Vergleich zu der Mehrheit auf dem Markt verfügbarer Anlagen 30 % weniger Strom verbrauchen wird.

 

Keine Politik
Die EU-Richtlinie enthält Vorschläge, die zumindest derzeit nicht in den öffentlich zugänglichen in Lettland ausgearbeiteten Dokumenten sichtbar sind. Zum Beispiel empfiehlt die EU-Richtlinie die Unterstützung von KWK-Kleinanlagen, die in mehreren europäischen Ländern verwendet werden, um die Gesamtenergieeffizienz zu verbessern. Auch Lettland hat noch Potenzial für die Verwendung kleiner, hocheffizienter KWK-Anlagen, glaubt Dainis Berzins. Als Hersteller dieser Anlagen ist UPB daran interessiert, dass der Staat nicht nur einen bürokratischen Bericht verlangt, der zusätzliche Kosten für die Unternehmen bedeutet, sondern auch, dass dieser auf nationaler Ebene eine wirksame und effiziente Energiepolitik fördert. Seiner Meinung nach werden die dem Verbraucher anfallenden Gesamtkosten für die wichtigsten Energieträger weiter anwachsen und deshalb ist es für jedes Unternehmen wichtig, über die Energieeffizienz nachzudenken. „Zum Beispiel schwankt der Börsenpreis für Strom, aber wenn man alle Kosten – Stromerzeugung, -übertragung, Pflichtabnahme und andere – zusammenrechnet, werden diese insgesamt höher oder es ist zumindest kein Rückgang zu erwarten,“ so Dainis Berzins.

 

Vesma Levalde

Quelle: Dienas Bizness

 
 
 
 
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